Geförderte Projekte

Handlungsfeld 1: Daseinsvorsorge

Dorfladen "Lotze Oma"


Gesamtinvestition: 29.443,44 €, Fördersumme: 12.371,20 €

Webseite: www.lotzeoma.de

In Lahntal-Caldern wurde das letzte Lebensmittelgeschäft aufgegeben, wodruch die Grundversorgung nicht mehr gegeben war. „Lotze Oma“ bietet als mitgliedergetragener Dorfladen auf den bereits vorhanden Flächen neue Versorgungsmöglichkeiten. Das Sortiment soll eine Vollversorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs ermöglichen, wobei regionale Produkte einen hohen Stellenwert haben und das Bio-Sortiment stark erweitert werden wird.

Der Dorfladen Lotze Oma finanziert sich sowohl durch den Verkauf von Produkten als auch durch Mitgliedsbeiträge. Der Großteil der Fixkosten wird dabei durch die Mitgliedsbeiträge getragen.
Einkaufen dürfen alle, egal ob Mitglieder oder Nicht-Mitglieder. Laden-Mitglieder erhalten je nach Produkt 15-20% Rabatt auf den Einkauf.

Hofladen Fleckenbühl


Gesamtinvestition: 67.056,22 €, Fördersumme: 28.174,89 €

Webseite: www.die-fleckenbuehler.de/betriebe/unser-hofladen-ihr-einkaufserlebnis

Seit 40 Jahren produziert die Fleckenbühler Suchtselbsthilfegemeinschaft Demeter-Produkte auf dem biodiversen Gelände des historischen Wehrhof Fleckenbühl, bei Cölbe-Schönstadt.
Die Fleckenbühler möchten ihren Kund:innen im neuen Hofladen ein echtes Einkaufserlebnis mit eigenen Demeter-Produkten (ca. 80%) und ergänzender Bioware (ca. 20%) im regionalen Umfeld bieten. Neben der umfassenden Beratung über die Bio-Produkte vor Ort, werden zukünftig unter dem Titel „Von der Wiese auf den Teller“ ergänzende regionale Veranstaltungen stattfinden.

Das zukünftige Alleinstellungsmerkmal des Hofladens ist die lange Öffnungszeit über die Bedienzeit hinaus: von 8:00 bis 21.30 Uhr können die Kund:innen ihre Waren im SB-Bereich erwerben. So können Bewohner:innen der Region schnell und unkompliziert gesunde, saisonale Lebensmittel an sieben Tagen der Woche frisch und unkompliziert einkaufen.

Neues Leben für das Backhaus Warzenbach


Gesamtinvestition: 168.104,50 €, Fördersumme: 107.142,86 €

Das Gebäude ist seit Jahren stark vom Zerfall betroffen und auch der Backofen musste 2018 bereits außer Betrieb genommen werden, weil die Backkammer einzustürzen droht.
Durch die Instandsetzung des Backhauses wird nicht nur das kulturelle Erbe aus denkmalpflegerischer Sicht erhalten, sondern auch ein gemeinschaftlicher Raum wieder hergestellt, um das „WIR-Gefühl“ zu stärken, indem die Generationen wieder wertschätzend gemeinsam kulturelles Erbe erhalten und erleben können.

Erste Ideen der ansässigen Vereine, die früheren gemeinschaftlichen Brot-, Pizza-, Flammkuchen- und Blechkuchen-Backaktivitäten zurück in‘s Dorfleben zu bringen, sind bereits entstanden.

Gründung Genossenschaft Wohnanlage Frankenberg


Gesamtinvestition:28.962,22 €, Fördersumme: 19.470,40 €

Die meisten Menschen möchten möglichst lange und selbstständig in der vertrauten Umgebung leben - das belegen zahlreiche Untersuchungen. Vor diesem Hintergrund wächst in vielen Gemeinden der Bedarf für barrierefreie Wohnanlagen. Dies gilt auch für unsere Region bzw. die Stadt Frankenberg (Eder).

Künftige Bewohner:innen haben durch die genossenschaftliche Organisationsform nicht nur lebenslanges Wohnrecht, sondern zusätzliche eigene Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. betreffend Selbstorganisation und Hausordnung oder in der Mitgestaltung der Wohneinheit. Das genossenschaftliche Modell fördert darüber hinaus die Solidargemeinschaft innerhalb der Wohnanlage. Planung, Bau und Betrieb der Wohnanlage sollen in der Verantwortung der Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft liegen und von diesen zukünftig verwaltet werden.

Um die Voraussetzung für Gründung und Eintragung einer solchen Genossenschaft, ist es notwendigl, Beratung und Betreuung eines Projektentwicklers für Genossenschaften in Anspruch zu nehmen.

Umgestaltung Schützenhaus Cölbe


zu einem Ort des Ehrenamtes, der Gemeinschaft und der Kultur - hier: Erstellung eines Nutzungskonzeptes

Gesamtinvestition: 9.937,93 €, Fördersumme: 6.680,96 €

Die Gemeinde Cölbe hat vom Schützenverein dessen ungenutztes Vereinsheim erworben. Nun soll das Gebäude einer multifunktionalen Nutzung, vornehmlich für örtliche Vereine und Gruppen, die nicht über ein Vereinsheim verfügen, zur Verfügung gestellt werden. Zudem soll es zukünftig als Ort kultureller Aktivitäten und damit zugleich auch als sozialer Ort erschlossen werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Nutzung eines Teils des Gebäudes als Standort der Gemeindebücherei erwogen.

Die vorgesehene und bereits in Aussichtgestellte bürgerschaftliche Beteiligung an der Konzepterstellung und der daran anzuschließenden baulichen und konzeptionellen Ertüchtigung schafft die Grundlagen für eine weitreichende Identifikation von Vereinen und Gruppen mit dem konkreten Gebäude und erweitert perspektivisch das Spektrum der Angebote für Cölbe erheblich.

Um eine gute Nutzungsmöglichkeit des Gebäudes zu erreichen, wird mit den Fördermitteln in Kooperation mit einem externen Dienstleister verschiedene Nutzungsvarianten erarbeitet.

Kooperationsprojekt - Potenzialanalyse CoWorking


Je Region: Gesamtinvestition: 19.563,20 €, Fördersumme: 13.200,00 €

Coworking Spaces finden zunehmend ihren Weg in den ländlichen Raum. Wenn Co-Working-Spaces als
multifunktionale Begegnungsräume gestaltet werden, verbinden sie flexibles Arbeiten und den Austausch in einer offenen Coworker-Community mit den Themen Leerstandsmanagement, Innenentwicklung, Denkmalschutz, Nachhaltigkeit und klimafreundliche Mobilität (Verringerung der Pendlerströme).

Vor diesem Hintergrund erscheint die Frage interessant, in welchen ländlichen Regionen ausreichend
Potenzial und Bedarf für die Errichtung neuer Co-Working Spaces vorhanden ist und unter welchen
Bedingungen sie sich wirtschaftlich betreiben lassen.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die LEADER-Regionen Burgwald-Ederbergland, Marburger Land
und Lahn-Dill-Bergland werden in einem gemeinsamen Kooperationsprojekt
gemeinsam mit einem externen Dienstleister das Potenzial für neue Coworking Spaces auf dem Gebiet des Landkreises Marburg-Biedenkopf ermitteln. Dabei sollen Bedarfe von potentiellen Nutzer:innen sowie Arbeitgeber:innen der Regionen ermittelt sowie vorrangig Bestandsgebäude berücksichtigt werden, die für eine Mehrfachnutzung geeignet sind.

Handlungsfeld 2: Wirtschaft

Waldseele Alma Retreat


Gesamtinvestition: 125.545 €, Fördersumme: 36.925,00 €

Webseite: www.waldseele.com

In dem privaten Mehrfamilienhaus in Battenberg (Eder) sollen neben der vorhandenen Ferienwohnung weitere Übernachtungs- und Freizeitangebote entstehen. Die unerwartete Nachfrage und Feedback der Gäste inspirierten das Ehepaar das Betten- und Service Angebot zu erweitern.

Die idyllische Lage am Waldrand und Größe des Grundstücks erlauben es eine Oase zu schaffen, die auch für Bildungsreisen und kleinere Gruppenkonzepte wie Yogaretreats und Familienurlaube nutzbar ist. Durch den allgemeinen Fokus das Wohlsein der Menschen zu verbessern wird die Lebensqualität unserer Gäste sicherlich verbessert. Gemeinschaftliche Retreats mit dem Partner Familylab haben zudem einen speziellen Fokus auf Verbesserung der emotionalen Gesundheit – Stichwort Burnout Prävention

Es wird das Erste Yogaretreat in der Region sein. Und auch regionsübergreifend ein neues Konzept indem Bildung über Natur /Waldführungen, Bienenlehre, Baumlehre etc mit Yoga und Meditation verbunden werden. Zielgruppenorientierte Angebote wie z.B. auch jährliche Familienretreats mit Fokus auf Kinder ist ebenfalls neu in der Region.
Es wird das Erste Yogaretreat in der Region sein. Und auch regionsübergreifend ein neues Konzept indem Bildung über Natur /Waldführungen, Bienenlehre, Baumlehre etc mit Yoga und Meditation verbunden werden. Zielgruppenorientierte Angebote wie z.B. auch jährliche Familienretreats mit Fokus auf Kinder ist ebenfalls neu in der Region.

Erweiterung DiMaLux Matratzenmanufaktur


Gesamtinvestition: 773.500,00 €, Fördersumme: 162.500,00€

Webseite: www.dimalux.de

Mit der Erweiterung der Produkuktionsmöglichkeiten auf die (teilautomatische) Konfektion und Zuschnitt von Schaumstoffen in 3D-Konturen, kann auf eine externe Zulieferung verzichtetet und die Wertschöpfung in die Region geholt werden. Darüber hinaus kann deutlich flexibler und vielfältiger auf Kund:innenwünsche bei Formen, Dicken und Ausführungen von Matratzen eingegangen werden.

Als etablierter Onlinehändler für Sonderanfertigungen von Matratzen lockt DiMaLux bereits jetzt jedes Jahr viele Wohnmobilist:innen an, die verbunden mit einer Beratung bei uns auch auch stets einige Tage/Nächte in der Region verbringen und so die lokale Camping-Infrastruktur, den lokalen Handel und die Gastronomie nutzen.

DiMaLux bietet als Schaumstoffkonfektionär einmalige Dienstleistungen in der Region und weit über die Region hinaus an. Das Unternehmen bietet neben überregionalen Kund:innen auch unseren Bewohner:innen regional nahe Möglichkeiten, Schaumstoffe, Matratzen und Polster sehr individuell und kostengünstig zu bekommen.

Handlungsfeld 3: Tourismus

Potentialanalyse Ederhöhenpfades


Gesamtinvestition: 8.609,65 €, Fördersumme: 5.788,00 €

Webseite: www.ederbergland-touristik.de/ederhoehenpfad.html

Der insgesamt 65 km lange Ederhöhenpfad ist ein zertifizierter Wanderweg mit Qualitätssiegel des Deutschen Wanderverbands. Er verläuft überwiegend auf der Trasse des Ederhöhenweges, der von der Quelle der Eder bis nach Kassel verläuft. Der Ederhöhenpfad startet bei Bad Berleburg-Beddelhausen und endet am Wanderparkplatz Elsebach bei Schmittlotheim.

Im Rahmen der Potentialanalyse soll geprüft werden, ob der Ederhöhenpfad nach den Kriterien des Deutschen Wanderinsituts zu einem Premium-Wanderweg umgestaltet werden kann. Als Premium-Wanderweg könnte er in unsere geplante als Premium-Wanderregion aufgenommen werden.

Konzept touristische Aufwertung des Christenbergs


Gesamtinvestition: 7.497,00 €, Fördersumme: 5.040,00 €

Webseite: www.gemeinde-muenchhausen.de/tourismus/der-christenberg/

Der Christenberg ist das Wahrzeichen der Gemeinde Münchhausen und ein überregional sehr beliebtes Ausflugsziel. An dem sehr geschichtsträchtigen Ort sollen die Kultur der Hugenotten und Waldenser dargestellt und nähergebracht werden. Mit dem Erbe ist auch eine Verpflichtung verknüpft, das Wissen über die Kultur der Hugenotten und Waldenser, aber auch der seinerzeitige Umgang, insbesondere die Aufnahmekultur der Bevölkerung, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Es soll durch einen externen Dienstleister ein Gesamtkonzept entwickelt werden, das unter Funktions- und strukturaspekten eine sinnvolle und nachhaltige Wissensvermittlung ermöglicht. Zudem soll eine Grundlage für eine touristische und kulturelle Entwicklung und Aufwertung des Areals auf dem Christenberg erstellt und aufgezeigt werden.

Handlungsfeld 4: Bioökonomie


Leider haben uns bisher keine Projektideen in diesem Handlungsbereich erreicht.

Haben Sie eine Idee für ein Projekt zur Sensibilisierung für ein nachhaltiges Konsumverhalten oder andere Vorhaben im Bereich Bioökonomie und Nachhaltigkeit? Dann schreiben Sie uns!

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